Aufbau und Funktion einer Stichsäge: Das sollten Sie wissen

Stichsäge Aufbau Funktion
Stichsäge Aufbau Funktion

Lesen Sie hier, wie eine Stichsäge aufgebaut ist und wie diese funktioniert.

Eine Stichsäge ist heutzutage wahrlich keine Seltenheit mehr und gehört in sehr vielen Haushalten und Werkstätten für Heimwerker zum Standard-Repertoire. Im heutigen Beitrag möchte ich ganz allgemein erklären, wie der Aufbau und Funktion einer Stichsäge sind und was Sie als Nutzer darüber wissen sollten.

Wie ist eine Stichsäge aufgebaut?

Sehen wir uns zuerst an, wie eine Stichsäge aufgebaut ist und aus welchen Elementen diese besteht:

Aufbau und Funktion einer Stichsäge

Sehen Sie hier, wie eine Stichsäge üblicher Weise aufgebaut ist.

Die wichtigsten Bestandteile sind (in alphabetischer Reihenfolge):

Absaugstutzen: An diesen kann man üblicher Weise eine Schlauch anstecken (oft beim Neukauf nicht im Lieferumfang enthalten), der die Sägespäne beim Sägen absaugt.

Aufnahme: Diese ist entscheidend dafür, dass das Stichsägeblatt auch in die Stichsäge passt. Heutzutage genormt und bei neuen Modellen Standard. Mehr dazu hier: Sägeblatt wechseln bei der Stichsäge.

Beleuchtung: Nicht bei jedem Gerät dabei. Optional aber keine schlechte Sache. Bietet auch bei diffusem Licht gute Sicht auf den Sägeschnitt.

Führungsrolle: Wichtig, um das Kreissägeblatt in einer sauberen Führung zu halten.

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Gehäuse: Äußerer Mantel, der das Innenleben schützt und vor Beschädigungen bewahrt.

Griff: Wichtig, da er Voraussetzung für ein gutes Handling und bequemes Arbeiten ist. Oft auch mit Gummiüberzug erhältlich, damit man nicht verrutschen kann.

Kabel: Muss bei elektrischen Stichsägen natürlich vorhanden sein, damit die Stromzufuhr gewahrt und Funktion der Säge gewährleistet ist.

Pendelhubschalter: Die Pendelhub Funktion hat nicht jedes Modell inkludiert. Mehr dazu lesen Sie hier: Pendelhub Stichsäge einstellen.

Sägeblatt: Herzstück der Säge. Anders, als bei Kreissägen, ist dieses Sägeblatt länglich und nicht rund und funktioniert in einer Hubbewegung (also auf und ab).

Sägeschuh: Er ist die Basis der Säge und liegt auf dem Werkstück auf. Mit diesem gleiten Sie auf diesem dahin und daher ist es wichtig, dass er einwandfrei in Schuss und nicht beschädigt ist.

Startknopf/Arretierung: Damit nehmen Sie die Säge in Betrieb und können Sie mit der Arretierung auch in einen Dauersägemodus stellen, damit Sie den Startknopf nicht ständig halten müssen.

Hinweis: Diese Auflistung beinhaltet vermutlich nicht jedes einzelne Bestandteil der Stichsäge, aber die für meine Begriffe wichtigsten.

Wie funktioniert eine Stichsäge

Der Aufbau eines Stichsägeblatts.

Wie oben angedeutet, ist die Stichsäge anders zu verwenden als eine Kreissäge. Bei einer Kreissäge haben Sie ein rundes Sägeblatt, das rotiert und so den Schnitt ausführt.

Bei der Stichsäge ist das Blatt länglich und funktioniert mit einer Hubbewegung – also nach oben und nach unten bzw. falls die Säge einen Pendelhub implementiert hat auch nach vorne und nach hinten. Dabei spielt die Führung hinter dem Sägeblatt eine große Rolle. Diese sorgt dafür, dass das Blatt in der Bahn bleibt und sich nicht nach links oder rechts neigt.

Der große Vorteil ist, dass mit dieser Säge auch innen liegende Schnitte möglich sind, wenn man erst ein Loch in das Werkstück bohrt und erst danach mit der Säge weiter sägt. Um das mit einer Handkreissäge machen zu können, brauchen Sie ein spezielles Modell (die Tauchsäge).

Unterschied zwischen Zug- und Stoß-Sägeblättern

Wichtig ist auch immer die Verwendung des korrekten Stichsägeblattes, damit die Säge auch funktioniert. Bei diesem zeigen die Zähne nach oben, also zur Säge hin. Damit wird beim Sägen das Werkstück von unten Richtung Sägeschuh gedrückt und das Sägen wird zusätzlich erleichtert. Es gibt auch die umgekehrte Zahnstellung. Diese ist aber nur für spezielle Schnitte geeignet.

Die Stichsäge* ist ein praktischer Helfer im Haushalt und für sehr viele Arbeiten gut geeignet. Beispiele dafür sind das Ablängen von Bretter, Dachlatten oder Pfosten aber auch das Bearbeiten von Metallen und Kunststoffen. Dafür benötigen Sie allerdings spezielle Sägeblätter.

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